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Dein Leben möchte erblühen, lass es geschehen...
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Frohe Weihnachten
24.12.2011 11:36:58
http://www.flickr.com/photos/39536588@N04/4252541224/




Ich wünsch euch  von herzen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Für das neue Jahr wünsche ich euch alles Liebe, Gesundheit, Freude, Erfolg, Zeit mit Freunden und viele unvergessliche
Momente!

Nicole




Kostenlose Atemerfahrung...
07.12.2011 19:16:44

Foto:http://www.flickr.com/photos/like_the_grand_canyon/5152386560/ 

Hallo ihr Lieben,
ich habe erfahren, dass man die Atemerfahrung die ich für euch aufgenommen habe, nicht öffnen kann – deshalb habe ich sie von meiner Homepage genommen.
Sobald ich eine andere Lösung gefunden habe, werde ich eine neue Atemerfahrung aufnehmen und euch zur Verfügung stellen.
Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit!
 
Liebe Grüsse
Nicole



 

Neuigkeiten
29.11.2011 19:00:03
Neuigkeiten
 
Ich merke, wie sich vieles in mir verändert hat und ich mich wieder ein Stück weiter entwickelt habe. Demzufolge passte die Beschreibung meiner Einzelsitzungen einfach nicht mehr zu mir – wie ein Paar zu klein gewordene Schuhe.
 
Meine Einzelsitzungen haben sich ebenfalls weiter entwickelt, haben mehr Tiefe erhalten. Nun habe ich eine neue Beschreibung dazu geschrieben, die du gerne hier nachlesen kannst:http://www.erblühen-lassen.ch/page6.php
 
 
 
NEU
Seit neustem telefoniere ich während den Einzelsitzungen nicht nur mit dem Telefon, sondern auch mit Skype.
 
Ich finde Skype eine wunderbare Möglichkeit, bequem zu telefonieren. Man hat den Laptop neben oder vor sich und muss keinen Telefonhörer mehr in den Händen halten. Man kann frei und bequem sprechen und es ist erst noch kostenlos.
 
Mehr über Skype erfährst du hier: http://www.skype.com/intl/de/welcomeback/

Was hat sich bereits verändert?
09.11.2011 10:43:49
Bild: http://www.flickr.com/photos/aah-yeah/3956729802/
Oft sind wir auf die Dinge fokussiert, die wir unbedingt verändern wollen. Wir sehen das, was uns am meisten stört und beginnen dagegen anzukämpfen. Wir versuchen alles, damit es besser wird. Dabei übersehen wir, dass Veränderung und Weiterentwicklung etwas natürliches ist und ganz von alleine geschieht. Wenn wir eine Raupe sehen, dann fragen wir uns nicht ob sie weiss, wie sie zu einem Schmetterling wird. Wir wissen, dass die Raupe sich in ihren Kokon einwickelt und dass die Verwandlung ganz von alleine geschieht.
 
Doch der Verstand redet uns gerne ein, dass sich nichts verändert und dass alles so bleibt wie es ist. Er ist es, der uns immer wieder antreibt, endlich etwas dagegen zu tun…
 
Ich möchte dich einladen, für einen Moment nicht auf deinen Verstand zu hören. Wenn du magst, dann richte deine Wahrnehmung auf die Dinge in deinem Leben, wo bereits Veränderung geschehen ist. Es gibt sicher den einen oder anderen Bereich, wo sich etwas verändert hat – auch wenn die Veränderung noch so klein ist.
 
Nimm dir einen Moment Zeit um dein Leben wahrzunehmen. Wo hat sich etwas verändert? Im Beruf? In der Beziehung zu deinem Partner? Bei deinen Kindern? Bei Freunden? Hast du eine neue Wohnung? Nimm wahr, was sich bereits verändert hat.
 
Es kann sein, dass die Veränderungen im Aussen noch gar nicht sichtbar geworden sind. Das kommt daher, weil Veränderungen zuerst im Innern geschehen und wenn die Zeit reif ist, verändert sich etwas im Aussen.
Du darfst wahrnehmen, was sich in deinem Innern verändert hat…
Fühlst du dich wohler, wenn du unter Menschen bist? Nimmst du nicht mehr alles gar so ernst? Gibt es mehr Momente, wo es dir gut geht? Vielleicht fällt dir das Atmen leichter? Kannst du besser deine Gefühle annehmen? - Manchmal sind die Veränderungen so winzig, dass wir sie gerne übersehen. Lass dir Zeit, um auch die kleinste Veränderung zu spüren.
 
Mir tut es gut wenn ich mir bewusst werde, was sich bereits verändert hat. Es zeigt mir, dass ich „auf dem richtigen Weg“ bin und dass ich „nichts falsch mache“. Es beruhigt mich und gibt mir vertrauen in mich und mein Leben.

Für dich selbst da sein
06.11.2011 09:52:51
Bild:http://www.flickr.com/photos/pixelpoint/3006384904/
Manchmal erleben unsere Kinder Situationen, die für uns vielleicht sogar noch schwerer zu ertragen sind. Wenn unsere Kinder leiden und durch schwierige Zeiten gehen, dann berührt das oft einen tiefen Schmerz in uns. Verletzungen die wir bisher vielleicht gar nicht wahrgenommen haben, werden auf einmal berührt und kommen an die Oberfläche. Auf einmal wird die Situation noch Grösser und erscheint noch aussichtsloser. Wir werden verzweifelter und wissen nicht mehr weiter.
 
Vielleicht bist du gerade in Mitten einer solchen Situation? Wenn ja, dann darfst du für einen Moment inne halten. Du darfst „Stop“ sagen und alle Gefühle da sein lassen.
 
In solchen Momenten dürfen wir jedes Mal erneut üben, für uns selbst da zu sein. Gerade wenn verletzte Anteile zum Vorschein kommen, fehlt uns eine liebevolle und verständnisvolle Mama, die uns in ihre Arme nimmt und einfach für uns da ist. Auch wenn wir schon lange erwachsen sind, fehlt uns diese liebevolle Mama immer noch. Doch es ist nicht mehr die Aufgabe unserer Eltern, weiterhin für uns da zu sein. Aber wir dürfen lernen, uns selbst diese liebevolle Mama zu sein. Vielleicht hast du als Kind nie diese Erfahrung machen dürfen, dass eine liebevolle Mama für dich da ist. Dass sie dich liebevoll in ihre Arme genommen und getröstet hat. Und es geht nicht darum unsere Eltern deswegen zu verurteilen oder ihnen etwas vorzuwerfen, sondern vielmehr zu verstehen, dass auch sie ihr Bestes gegeben haben.
 
Wenn wir also in schwierigen Situationen feststecken – die vielleicht sogar die ganze Familie betrifft und aufwirbelt – dürfen wir zuerst für uns selbst da sein. Wir dürfen innerlich stehen bleiben und unseren Gefühlen begegnen, so dass Heilung geschehen kann. Der weiche Atem hilft uns dabei, dass die Gefühle langsam wieder fliessen. So können sich die verletzten und verzweifelten Anteile beruhigen und können langsam in die Arme der Seele schmelzen.
 
Mit der Zeit, wenn die Anteile integriert sind, kann sich auch die schwierige Situation entspannen. Das heisst nicht, dass diese Situation sich in Luft auflöst. Doch es wird sicherlich leichter für dich, damit umzugehen. Du wirst nicht mehr von deinen Gefühlen überschwemmt, kannst besser da sein und wirst immer mehr zum Felsen in der Brandung. Vielleicht hast du auf einmal eine Idee, wie du etwas anders machen kannst, wie es leichter wird für euch. Vielleicht kannst du dein Kind besser unterstützen oder die Situation löst sich langsam auf.


Die Schöpfungen unserer Seele
05.11.2011 09:55:03
Bild:http://www.flickr.com/photos/mikebaird/4108073252/
Die Liebe der Seele hat verschiedene Ausdrucksweisen. Es kann sein, dass wir ihre Liebe körperlich spüren, dass unser Körper weicher wird und wir uns wohlig fühlen. Ein anderes Mal fühlen wir, dass etwas da ist, was uns umgibt und umarmt. Manchmal fühlen wir uns Geborgen oder nehmen eine tiefe Ruhe war. Das sind die Momente, wo wir die Liebe der Seele mehr im Innern fühlen.
 
Doch die Liebe der Seele begegnet uns nicht nur im Innern, sondern auch im Aussen. Manchmal erleben wir schwierige Situationen, wo wir am liebsten davon rennen würden. – Und auf einmal ist da eine Liebe und eine Stärke, die einem vorher vielleicht gar nicht aufgefallen ist.
 
Es kann auch sein, dass sich unangenehme Situationen auf einmal zum Positiven verändern oder positive Dinge zum Vorschein kommen…
 
So erging es mir zum Beispiel neulich. Diesen August habe ich erfahren, dass ich Gallensteine habe. Meine erste Frage an meinen Hausarzt war, ob ich die auch auf natürliche Weise ausscheiden kann, anstatt zu operieren. Und tatsächlich, diese Möglichkeit gibt es! Und so habe ich mit dieser „Kur“ begonnen. Doch am letzten Abend sollte ich 120ml Olivenöl mit 180ml frisch gepresstem Grapefruitsagt gemischt, trinken. Schon nach einigen Schlucken wurde mir so übel, dass ich mich übergeben musste. Da sagte ich mir: „Das ist nicht liebevoll für mich! Das tue ich mir nicht an!“
 
Beim nächsten Arzttermin ging es darum, dass ich operiert werden muss. Mein Arzt hat mir vorgeschlagen, in eine kleine Klinik zu gehen, anstatt in das grosse Spital bei uns. Ich war ganz überrascht, dass diese kleine Klinik auch allgemein versicherte Patienten nehmen. Ich hab das noch bei meiner Krankenkasse abgeklärt und es gibt keine Probleme.
Und so schickte mich mein Hausarzt zum Spezialisten, der mir sehr sympathisch ist. Ich fühlte mich gleich wohl bei ihm und wir konnten sogar scherzen. Er hat mir beim ersten Gespräch gesagt, dass er mich wie eine Prinzessin operieren werde! Beim zweiten Gespräch meinte er zu mir, dass er mich ganz liebevoll operieren werde!
 
Also ging ich nun diesen Mittwoch (2. November 11) in die Klinik und wurde am nächsten Tag operiert. Alle sind sehr freundlich hier. Der Narkosearzt der mich auf die Operation vorbereitet hat, hat mich so liebevoll betreut und mir meine Angst vor dem Venenkatheter genommen. Kurz vor der OP kam noch mein Arzt zu mir, hat meine Hand gestreichelt und mir gesagt, dass alles gut wird.
Im Operationssaal haben sie mir alle Leute die da waren vorgestellt und mir ihre Funktionen erklärt.
Kurz bevor mir das Narkosemittel verabreicht wurde, sagte er zu mir: „Sie liegen auf einem Liegestuhl an einem Pinienwald. Die Sonne scheint leicht auf sie und sie werden müde….“
 
Er hat mir versichert, dass ich danach nichts mehr mitbekommen werde… und es war tatsächlich so! Als ich aufwachte wurde ich gleich wieder sehr liebevoll behandelt. Das ganze Personal ist sehr freundlich und liebevoll und es kommt mir vor, wie in einer grossen Familie. Ich liege in einem 2-Bett-Zimmer, was ich im grossen Spital sicher nicht gehabt hätte.
 
Auch als gestern Abend der operierende Arzt zu mir kam, setzte er sich kurzerhand zu mir auf mein Bett und hat mir alles erklärt, was er gemacht hat – auch wenn ich nur die Hälfte davon mitbekommen habe…
 
Ich bin meiner Seele sehr dankbar dafür, dass sie mir diese Erfahrung so angenehm wie möglich gemacht hat.

Der Verstand und seine Geschichten
23.10.2011 12:26:15
http://www.flickr.com/photos/deischi/6017395771/
 
Oft erleben wir Situationen in unserem Leben, die uns Angst machen. Das können einmalige Erlebnisse sein wie ein Umzug in ein neues Haus oder sogar in eine neue Stadt. Ein Vorstellungsgespräch oder der Beginn einer neuen Arbeitsstelle. Vielleicht hast du dich gerade von deinem Partner getrennt und beginnst nun einen neuen Lebensabschnitt. Auch wenn wir das erste Mal mit Klienten arbeiten, fürchten wir uns davor. Es gibt viele dieser „einmaligen Situationen“, vor denen wir uns fürchten.
 
Es kommt aber auch vor, dass diese Angst, diese unangenehmen Gefühle uns immer wieder begegnen. Dass wir bestimmte Situationen immer und immer wieder erleben. Das sind meistens ganz alltägliche Dinge wie zum Beispiel der Gang zum Geldautomaten. Auch das Einkaufen kann diese unangenehmen Gefühle in uns hervor bringen. Manchmal haben wir Angst, dass wir etwas nicht können. Vielleicht fällt es dir schwer unter Menschen zu sein. Oder du musst im Beruf vor vielen Leuten sprechen und du fühlst dich unsicher. Egal welche Ängste du hast, sie kommen immer wieder zum Vorschein.
 
 
Hast du schon einmal beobachtet, dass diese Ängste immer grösser und schlimmer werden? Von Tag zu Tag? Und dass du dich immer mehr darin verstrickst? Dass dir neue schlimme Dinge einfallen, die geschehen könnten?
 
 
Was kannst du tun?
 
Unser Verstand ist ein Meister darin, Geschichten zu erfinden. Er erzählt uns die schlimmsten Dinge, lässt die Ängste noch grösser werden. Er bauscht alles auf und erfindet neue Sachen, die Angst machen.
 
 
Doch was geschieht, wenn du nicht mehr auf diese Geschichten eingehst? Wenn du ihnen nicht mehr glaubst? Wenn du sie einfach da sein lässt?
 

Atmen
27.09.2011 14:50:31
Neu



Beim gemeinsamen Atmen darfst du deinen weichen Atem kennen lernen. Du darfst üben, ganz bei dir anzukommen und da zu sein. Wenn du aufhörst zu kämpfen, kannst du die Ruhe und Liebe wahrnehmen, die für dich da ist. Energien können langsam wieder fliessen und du darfst Neues für dich annehmen.
 
ankommen
da sein
fliessen lassen
annehmen
weich atmen
 
Das gemeinsame Atmen dauert 15 bis 20 Minuten. Wir atmen am Telefon, so dass du bequem zu Hause sein kannst.
 
1 x gemeinsam Atmen kostet Fr. 20.--
 
Wenn du noch Fragen hast oder einen Termin haben möchtest, dann schreib mir eine E-Mail maendlin@shinternet.ch oder ruf mich an: 0041 52 659 39 41.
Warum ist es wichtig, unseren Gefühlen zu begegnen?
24.09.2011 13:31:15
Bild:http://www.flickr.com/photos/serenityphotographyltd/5243493987/
Wir haben schon früh gelernt, unsere Gefühle zu unterdrücken und zu verdrängen. Manchmal, wenn sie zu gross und zu überwältigend sind, dann lassen wir sie zu. Meistens jedoch neigen wir dazu alles zu tun, damit wir sie bloss nicht fühlen müssen. Leider bringt das überhaupt nichts. Denn sobald wir ein ähnliches Erlebnis haben, werden diese Gefühle in uns wieder berührt und kommen erneut an die Oberfläche.
 
Warum ist es denn so wichtig, den Gefühlen wirklich zu begegnen und mit ihnen zu sein?
Stell dir ein weinendes Kind vor. Es ist hingefallen und hat sich das Knie aufgeschürft. Als Mutter (oder auch als Aussenstehende) können wir auf verschiedene Arten reagieren:
Wir können zu dem Kind gehen und ihm sagen, dass es doch gar nicht so schlimm ist und dass der Schmerz gleich wieder vorbei ist. Vielleicht ist das Kind noch klein, so dass wir ihm den Schnuller zur Beruhigung geben können. Wir können das Kind auch ablenken und fragen, ob es die Maus denn gefangen hat.
Alles sind gute Möglichkeiten, den Schmerz vorübergehend zu vergessen. Doch auch wenn das Kind ihn im Moment nicht mehr spürt, ist er immer noch da. Es ist, wie wenn du am Himmel eine Wolke siehst und kurz deine Augen schliesst. - Sobald du sie wieder öffnest, kannst du die Wolke wieder sehen, sie ist immer noch da.
Eine andere Möglichkeit ist, das Kind liebevoll in die Arme zu nehmen. Es zu halten, ihm über den Rücken zu streicheln und da sein. Wenn wir dem Kind sagen dass es in Ordnung ist diesen Schmerz zu fühlen und wenn es spürt, dass jemand da ist der es hält und tröstet, kann es den Schmerz mit der Zeit gehen lassen.
 
Ein liebevollerer Umgang mit unseren Gefühlen
Mit unseren Anteilen ist es genauso. Jeder einzelne Anteil ist wie ein Kind in deinem Innern. Ein Kind, das irgendwann einmal eine schreckliche Erfahrung gemacht hat.
Wenn wir beginnen unserer Seele näher zu kommen, dürfen wir auch ihre Liebe kennen lernen. Eine Liebe, die immer für uns da ist, egal wie wir uns fühlen. Eine Liebe die wie eine Mama ist, die ihr Kind liebevoll in den Armen hält und sagt: Ich verstehe dich so gut. Ich weiss, dass es weh tut. Ich weiss, dass es im Moment schwierig für dich ist. Ich bin da für dich und halte dich. Alles ist in Ordnung. Ich lass dich nicht alleine. Ich liebe dich so sehr.
Wenn wir unseren Gefühlen begegnen, dann können unsere Anteile genau das spüren. Vielleicht sind sie am Anfang noch zu wütend. Vielleicht ist der Schmerz zunächst noch zu gross. Doch wenn wir weiter da bleiben und die Gefühle zulassen und ihnen Raum geben, können sich die Anteile beruhigen. Sie können die Liebe der Seele fühlen. Der Anteil kann weicher werden und langsam loslassen, bis er ganz in diese Liebe hinein geschmolzen ist.
Hilfe und Unterstützung annehmen
13.09.2011 14:19:44
Bild: http://www.flickr.com/photos/65614579@N07/6143179877/

Hallo ihr Lieben,
 
ich empfinde gerade die letzten Wochen als sehr herausfordernd. Und deshalb möchte ich euch heute einmal erzählen, was bei mir so los war in letzter Zeit. Oftmals hat man nämlich das Gefühl, man ist alleine mit seinen Gefühlen, dabei geht es ganz vielen Menschen auch so.
 
In den letzen Wochen kam ich mehr und mehr in einen Strudel, der mich immer mehr in den Abgrund mitriss. Ich hatte Angst, dass ich immer tiefer und tiefer falle und da nicht mehr heraus komme - was für einen Augenblick auch so war. Viele Anteile kamen hervor, die sich unsicher fühlen, die nicht mehr wissen wie es weiter geht, die immer auf sich alleine gestellt waren und sich im Stich gelassen fühlen. Eine tiefe Angst in mir, kam zum Vorschein. Eine Angst, die Schritt für Schritt heilen darf, mit jedem liebevollen Atemzug etwas mehr. Andre Anteile wiederum fühlten sich so unendlich schuldig und haben die ganze Zeit eine schwere Last auf sich genommen. Eine Last, die sie nun gehen lassen durften und immer noch gehen lassen. Es sind grosse Anteile die da zum Vorschein kamen und die sehr viel Liebe und Zeit brauchen, ehe sie ganz zur Seele schmelzen.
 
Diese Zeiten, wenn viele dieser Anteile zum Vorschein kommen, sind – ich glaube für jeden – sehr herausfordernd. Ich war wirklich froh, dass ich so viel Unterstützung hatte. Unterstützung in Form von Atemerfahrungen, die ich aus dem Wohnzimmer (http://www.eelea.de/das-wohnzimmer.html) habe. Unterstützung auch in Form von einer Einzelsitzung die ich mir diese Woche noch gönne. Eine andere Unterstützung war und ist für mich auch meine Seele. Vielleicht erkenne ich diese Art von Unterstützung nicht immer gleich sofort, sondern ärgere mich erst darüber, was denn nun schon wieder los ist in meinem Leben. Doch eigentlich weiss ich ja, dass meine Seele es nur gut mit mir meint… und nach einiger Zeit erkenne ich das auch. Denn hinter jedem Gefühl – und ist es noch so schlimm – kann ich ihre Liebe spüren. Eine Liebe, der ich - nach diesem Sturm - ein klein wenig mehr vertrauen kann. Eine Liebe, die ich etwas mehr zulassen und mehr davon für mich annehmen kann. Und auch wenn ich nicht genau weiss, was meine Seele eigentlich ist, so fühle ich doch ihre Liebe die für mich da ist – in jedem Moment.
Doch manchmal fällt es mir immer noch schwer, Hilfe und Unterstützung anzunehmen. Sei es nun die Hilfe meiner Seele, oder auch Unterstützung in Form einer Einzelsitzung. Schnell kommt dann der Anteil zum Vorschein, der es sich nicht wert ist, diese Unterstützung anzunehmen, der immer noch glaubt, alles alleine schaffen zu müssen.
 
Erlebst du im Moment ebenfalls herausfordernden Zeiten und es fällt dir schwer, Hilfe anzunehmen? Gehörst du auch zu den Menschen die versuchen alles alleine auf die Reihe zu bekommen und die sich schwer damit tun, Hilfe und Unterstützung anzunehmen?

Wenn dem so ist, dann möchte ich dich einladen für einen Moment inne zu halten. Ich möchte dich einladen wirklich zu fühlen, ob es nicht liebevoller für dich ist, Hilfe und Unterstützung für dich anzunehmen. Du bist eingeladen zu fühlen, welche Form der Unterstützung du für dich annehmen möchtest.
 
Mitteilung
13.09.2011 10:36:36

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne fragen, ob mit der kostenlosen Atemerfahrung alles geklappt hat und ob ihr sie euch auch anhören könnt?
(Für mich ist das noch ganz neu und ich kenne mich mit der Technik nicht so gut aus, deshalb wäre ich über einige Rückmeldungen froh  )

Wenn ihr mir Bescheid geben möchte, könnt ihr das hier tun: 
maendlin@shinternet.ch


Wenn ihr sonst noch Fragen habt oder mir gerne etwas mitteilen möchtet, dürft ihr mir gerne eine E-mail schreiben:
maendlin@shinternet.ch

Liebe Grüsse und einen schönen Tag wünsche ich euch,
Nicole

Ablehnen und annehmen
17.08.2011 14:16:50
Bild:http://www.flickr.com/photos/58630849@N08/5704334803/
Mir ist aufgefallen, dass wir viel leichter geben können, als etwas anzunehmen. Oft fällt es uns schwer, sogar wenn wir krank sind, Kleinigkeiten von andern Menschen anzunehmen. Und wenn wir dann doch bereit sind, beispielsweise ein Brot anzunehmen, dann möchten wir es aber bezahlen. Komisch dass das so ist.
Doch eigentlich ist es verständlich, denn meistens haben wir von klein auf gelernt, dass wir etwas geben müssen, damit wir etwas erhalten – oder dass danach etwas von uns eingefordert wird. Selbst bei unseren Eltern haben wir oft – wenn auch unbewusst – etwas dafür getan, damit wir ihre Liebe und Zuneigung erhalten haben. Denn wenn wir unartig waren, dann haben wir sicherlich keine Liebe bekommen. Und so haben wir schon früh gelernt, was wir tun müssen – oder eben nicht – damit wir geliebt werden. 
Und nun sollen wir einfach so, mir nichts dir nichts die Liebe der Seele annehmen? Ohne etwas dafür zu tun? Ohne etwas geben zu müssen? Da kann ich verstehen, dass so einiges in uns aufschreit und sich weigert, die Liebe der Seele einfach anzunehmen.
Doch was machen wir mit diesen Anteilen? Denn sicherlich gibt es mehr als nur einen davon. Vor allem wenn wir davon ausgehen, dass wir schon mehr als einmal gelebt haben. Also was nun, wenn solch ein Anteil zum Vorschein kommt? Wie können wir mit ihm umgehen?
Zunächst einmal ist es wichtig, dass du dir bewusst machst, dass es ein Anteil ist, der die Liebe deiner Seele nicht annehmen kann. Du darfst diesen Anteil liebevoll wahrnehmen und ihn da sein lassen. Es sind sicherlich nicht die Anteile, die nach ein paar liebevollen Atemzügen schmelzen; es braucht schon etwas länger dafür, manchmal sogar Tage.
Es ist nicht nötig, dass du dich auf diesen Anteil fixierst. Sobald du ihn wahrgenommen hast, darfst du dich deinem Atem zuwenden. Du darfst ihn liebevoll beobachten, wie er in dich hinein strömt und wieder aus dir hinaus fliesst. Genau so wie ein kleiner Fluss, der gemächlich durch die Landschaft fliesst. Mit der Zeit lässt dein Atem diesen Anteil weicher werden und nach einiger Zeit kannst du die Liebe in deinem Atem wieder spüren und fliessen lassen.
Der Liebe in deinem Innern begegnen
13.08.2011 13:24:07
Foto:http://www.flickr.com/photos/messnerwirt/5020097394/
Ich hab mich an etwas Neues herangewagt und dabei ist eine Atemerfahrung entstanden, wo du der Liebe in deinem Innern begegnen kannst.
Diese Atemerfahrung ist kostenlos und du findest sie unter der Rubrik „kostenlose Atemerfahrung“. Sobald du dieses Feld anklickst, öffnet sie der Windows Media Player und du kannst dir die Atemerfahrung anhören.
Ich wünsche dir viel Freude damit!
Ein Lieblingsort zum Atmen
10.08.2011 18:50:49
Foto:http://www.flickr.com/photos/polarity/3527207387/
Hast du auch einen Lieblingsort, wo du gerne weich atmest? Wo du dich so richtig wohl fühlst und dich am besten halten lassen kannst?
Seit ich mit dem weichen atmen begonnen habe, war für mich immer klar, dass ich im Sitzen atme. So konnte ich den Halt am besten spüren, konnte mich am einfachsten sinken lassen und die Unterlage unter mir spüren. So kam es, dass das Sofa mein Lieblingsort zum Atmen wurde.
Seit einiger Zeit fühle ich mich jedoch nicht mehr so wohl dort – jedenfalls nicht mehr zum Atmen. Zunächst habe ich es gar nicht bemerkt, es war einfach nicht mehr so bequem wie früher.
Vielleicht liegt es auch daran, dass wir gerade Schulferien haben und ich deshalb im Wohnzimmer nicht genügend Raum für mich alleine habe. Jedenfalls zog ich mich neulich nach Oben ins Schlafzimmer zurück und hab mich aufs Bett gelegt.  Und siehe da: es ist der perfekte Ort für mich, um zu atmen…
Nun geniesse ich es auf dem Bett zu liegen – eine Katze ist meistens bei mir – die weiche Unterlage zu spüren und mich noch mehr halten zu lassen. (Ich hätte nie gedacht, dass ich mich im Liegen besser halten lassen kann als im Sitzen) Es tut gut, mal etwas Neues auszuprobieren. Es muss nicht immer eine neue Atem-Position sein. Es kann auch eine neue Ecke in deiner Wohnung sein, wo du dich momentan wohler fühlst und es dir dadurch leichter fällt, deine Energie fliessen zu lassen.
Wenn du Lust hast, dann darfst auch du einen neuen Ort zum Atmen ausprobieren… und beobachten, wie es dir dabei geht…
Dem Leben bewusst begegnen
14.07.2011 16:08:47
Bild:http://www.flickr.com/photos/14646075@N03/4235021712/

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich bereits nach kurzer Zeit mein Angebot „Fühl dich wohl in deinem Körper“ von meiner Homepage entfernt habe. Das liegt daran, weil ich beim Arbeiten mit meinen Klienten bemerkt habe, dass viel mehr dazu gehört, als den Körper wahrzunehmen. Es gibt noch so viel, was gefühlt, gespürt, entdeckt und angenommen werden möchte; der Körper ist einfach ein Teil davon. Das heisst nicht, dass in meinen Einzelsitzungen der Körper keine Rolle mehr spielt. Im Gegenteil: je mehr du bei dir selbst ankommst, umso mehr wirst du auch deinen Körper spüren, kennen lernen und ihn bewohnen.

 

 Dem Leben gewusst begegnen“ –  das ist mein neues Angebot.

Was heisst das, dem Leben bewusst begegnen? Für mich bedeutet es, dass wir zunächst mit dem sind, was sich uns im Moment gerade zeigt – egal ob es sich gut anfühlt, oder nicht. Es bedeutet auch, nicht mehr gegen eine Situation oder bestimmte Gefühle anzukämpfen, sondern ihnen Raum geben, damit sein und sie liebevoll annehmen.

Das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein und schönen Erlebnissen. Oftmals begegnen uns Situationen, denen wir am liebsten ausweichen möchten. Wir werden verletzt und es kommen immer wieder unangenehme Gefühle an die Oberfläche. Es geht nicht darum, das Leben „perfekt“ haben zu wollen, so dass wir nie mehr verletzt werden und es uns immer nur gut geht. Das ist eine Vorstellung die sich zwar sehr schön anhört, jedoch nicht realistisch ist.

Aber wir können lernen, liebevoll mit uns und unseren Gefühlen umzugehen. So werden schwierige Situationen einfacher und wir werden innerlich stärker. Das heisst nicht, dass wir uns alles gefallen lassen müssen oder alles einfach hinnehmen sollen. Es bedeutet lediglich, dass wir zuerst für uns und unsere Gefühle da sind. Und wenn es danach immer noch nötig ist, kann man etwas tun oder sagen. Die Handlung geschieht dann aber aus dem Innern heraus - und nicht aus Wut oder Angst – und hat somit eine ganz andere Qualität.

Wir haben jederzeit die Möglichkeit unseren Gefühlen liebevoll zu begegnen, anstatt ihnen auszuweichen. Wenn wir unserem Leben liebevoll begegnen und für uns da sind, kann sich langsam etwas verändern. Mit Hilfe des weichen Atems können die Gefühle langsam weicher werden und schmelzen. Es ist, wie wenn wir das Licht im Keller anzünden: Sobald es heller ist sieht der Keller gleich viel freundlicher aus und wir können beginnen ihn aufzuräumen.

 

Wir sind es oft nicht gewohnt, unseren Gefühlen bewusst zu begegnen. Deshalb kann es hilfreich sein, wenn einem jemanden dabei unterstützt.

In meinen Einzelsitzungen biete ich dir einen sicheren Raum und helfe dir dabei, deinem Leben bewusst zu begegnen.

Die Waisenkinder in deinem Innern
06.05.2011 15:07:20
Foto:www.flickr.com/photos/tambako/2528329481/

Es gibt Anteile in deinem Inneren, die niemals Liebe erhalten haben. Anteile, die nie ein gemütliches Zuhause hatten, die nie in den Genuss elterlicher Fürsorge gekommen sind. Sie kennen keine wärme und keine Geborgenheit. Sie mussten stets für sich selbst sorgen, waren immer auf sich alleine gestellt. Sie hatten nie eine liebevolle Mama, die sie in die Arme genommen hat und einfach für sie da war. Diese Anteile sind davon überzeugt, dass sie nicht geliebt werden und dass niemand da ist, der für sie sorgen möchte. Es sind die Waisenkinder in deinem Innern, von denen ich spreche.

 

Diese Waisenkinder sind sehr misstrauisch. Sie haben so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie sogar deiner Seele misstrauen. Und obwohl sie diese Liebe so sehr vermissen, sind sie kaum in der Lage sich dafür zu öffnen.

 

Wenn du beginnst die Liebe deiner Seele anzunehmen, dann begegnen dir irgendwann diese Anteile. Du erkennst sie daran, dass sie dir mit sehr viel Härte und Misstrauen begegnen. Es sind Anteile, die ganz laut „NEIN“ schreien, wenn du Liebe für dich annehmen möchtest.

 

Wir alle tragen solche Anteile in uns. Und wenn diese Anteile zum Vorschein kommen, dann hast du nichts falsch gemacht. Du hast nicht falsch geatmet und bist auch nicht am falschen Ort. Es sind einfach deine Waisenkinder, denen du nun begegnest.
Es braucht viel Geduld, damit diese Anteile nach Hause schmelzen. Du darfst deinen Waisenkindern immer wieder liebevoll begegnen und gemeinsam mit deiner Seele weich atmen. Mit der Zeit erkennen sie, dass deine Seele es nur gut mit ihnen meint. Sie erkennen, dass sie deiner Seele vertrauen können und beginnen, in ihre Arme zu schmelzen.

Die ängstlichen Anteile
28.03.2011 15:07:18
Foto: www.flickr.com/photos/titrans/5553726166/

Es gibt immer wieder Zeiten, da kommen ängstliche Anteile an die Oberfläche. Je mehr Liebe wir für uns annehmen, umso mehr trauen sich auch die ängstlichen Anteile aus ihren Verstecken heraus, so dass wir sie dann wahrnehmen können.

Das schwierige dabei ist, dass es sehr viel Geduld von uns braucht. Diese Anteile schmelzen nicht so schnell in die Arme der Seele. Sie sind sehr misstrauisch und lassen sich nicht einfach aus ihren Verstecken hervor locken.

 

Es ist, wie wenn sich ein verängstigtes, junges Kätzchen ganz weit hinten unter dem Bett verkrochen hat. Wir können uns mit etwas Abstand zum Bett auf den Boden setzten und warten, bis das Kätzchen von alleine hervor kommt. Wir können leise und behutsam mit dem Kätzchen sprechen. Mit der Zeit wird das kleine Kätzchen näher zu uns kommen, so dass wir vielleicht seine Ohren sehen können. Wenn wir dann einen Schritt auf das Kätzchen zugehen, wird es sofort wieder unter dem Bett verschwinden. Doch bleiben wir weiterhin geduldig sitzen und warten, wird das Kätzchen von alleine zu kommen. Wenn es sich sicher genug fühlt, wird es uns beschnuppern und möchte uns kennen lernen. Mit der Zeit wird es sich an uns schmiegen und sich vielleicht sogar auf unseren Schoss setzten.

 

Mit den ängstlichen Anteilen verhält es sich genauso. Sie sind auch wie kleine, verschreckte Kätzchen. Es bringt nichts, wenn wir dauernd auf sie einreden. Im Gegenteil, sie erschrecken sich nur noch mehr. Wir können aber beginnen, sie liebevoll wahr zu nehmen. Wir können da sein, unseren Körper spüren und den Atem weich fliessen lassen. Wie das Kätzchen werden auch die ängstlichen Anteile bemerken, dass sie nichts zu befürchten haben. Sie merken, dass niemand ihnen etwas Böses tut und kommen mit der Zeit immer mehr aus ihrem Versteck heraus. Irgendwann sind sie dann mutig genug, um in die Arme der Seele zu schmelzen.

 

In solchen Momenten ist es wichtig, dass wir besonders behutsam mit uns und unsren Anteilen sind. Dass wir unseren Atem weich fliessen lassen und uns bewusst machen, dass es nicht unsere Aufgabe ist, diese Anteile unter dem Bett hervor zu hohlen - das dürfen wir ruhig der Seele überlassen. Denn ihre Liebe wirkt beruhigend auf diese Anteile. Ihre Liebe ist geduldig und einfühlsam und kann ihnen die Angst nehmen. Ihre Liebe ist da und fordert nichts von ihnen. Sie ist einfach nur da und wartet, bis auch der ängstlichste Anteil nach Hause kommen möchte.

Unglück in Japan
17.03.2011 08:44:32
Foto:www.flickr.com/photos/31064938@N08/with/5244990442/

Seit dem Unglück in Japan, sind bei mir ganz viele ängstliche Anteile an die Oberfläche gekommen. Viele Schuldgefühle zeigten sich. Viele gestresste Anteile kamen zum Vorschein und ich fühlte mich rastlos, kam kaum zur Ruhe. Das alles zeigte sich nicht nur in meinen Gefühlen, sondern auch auf der körperlichen Ebene: meine Beine schmerzten, mein ganzer Körper war angespannt und ich war unruhig.

Ich spürte kaum den Kontakt zu meiner Seele und wenn ich ihre Liebe geatmet habe, wurde alles nur noch schlimmer. Es schien, als würde nichts helfen.

 

Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir?

 

Wie kommen wir also wieder in Balance? Das einzige was mir geholfen hat ist, mich mit der Erde zu verbinden und ihre Liebe zu atmen.

 

Dazu ist es wichtig, dass du aufhörst gegen deine Gefühle anzukämpfen. (Wenn wir kämpfen sind wir hart und können keine Liebe annehmen.) Lass dich wahrnehmen, dass es nichts zu tun gibt, dass du nichts zu lösen brauchst. Erlaube dir, mit all deinen Gefühlen zu sein, so gut es eben geht.

Lehn dich zurück und lass dich den Halt, die Unterlage unter dir spüren. Stell die Füsse auf den Boden und erlaube dir, diesen gut zu spüren. (Vielleicht hilft es dir, wenn du zuerst einige Schritte durch die Wohnung gehst, um den Boden noch besser zu fühlen.)

Lass dich in deinen Körper hinein sinken, wo weit wie es dir im Moment möglich ist.

Erlaube deinem Atem weich zufliessen. Du kannst - wenn du magst - eine Hand auf deinen Bauch legen, damit du deinen Atem noch besser spüren kannst.

Dann erlaube dir, dich nach unten zu öffnen, dich für die Erde zu öffnen und dich mit ihr zu verbinden. (Dein Verstand braucht nicht zu wissen, wie das geht. Es genügt, wenn du es dir erlaubst)

Bitte die Erde dir zu erklären, was gerade los ist auf unserer Erde und atme ihre Liebe ein, lass sie durch dich hindurchströmen.

Beende diese Übung nach 5 – 10 Minuten.

 

Wenn es dir hilft, kannst du dazu ruhige Musik hören – der Verstand ist dann etwas abgelenkt und die Musik hilft uns weich zu werden und uns zu öffnen.

Vielleicht magst du lieber ins Grüne gehen um da zu atmen, oder dir ein schönes Bild von der Erde ansehen.

Die Verbindung zur Seele kennen lernen
25.02.2011 15:26:49
Foto: www.flickr.com/photos/kevcole/4436427104/

Wenn wir beginnen mit unserer Seele wieder Kontakt aufzunehmen, dann begegnen uns sehr viele verschiedene Gefühle. Ich stelle mir immer vor, dass es wie eine riesige Zwiebel ist, die ich Schicht für Schicht schäle. Und mit jeder Schicht die ich schmelzen lasse, kann ich meine Seele ein kleines Stück mehr wahrnehmen.

 

Ich weiss nicht wie lange wir schon glauben von unserer Seele getrennt zu sein, doch es ist sicher eine sehr lange Zeit. Wenn ich bedenke, dass uns in dieser Zeit so viel Liebe und Wärme, so viel Sicherheit und Geborgenheit und so viel Verständnis und Unterstützung gefehlt hat, dann wundere ich mich nicht mehr über all die unangenehmen Gefühle, die in mir zum Vorschein kommen. Ist es da nicht verständlich, dass uns all die Gefühle wie Hass, Wut, Ablehnung, Hilflosigkeit, Sehnsucht, Einsamkeit, Schmerz, Traurigkeit, unwert sein (nur um einige aufzuzählen) begegnen? Wir haben all diese Gefühle tief in uns vergraben, so dass wir sie nie mehr fühlen müssen. Doch wenn wir beginnen uns unserer Seele wieder anzunähern, dann kommen auch diese Gefühle wieder an die Oberfläche. Der tiefere Grund dafür ist, dass sie heilen möchten. Sie möchten nach Hause kommen in die Arme der Seele, damit auch sie endlich geliebt werden. Denn schlussendlich sind es all unsere Erfahrungen, die wir im Laufe der Zeit erlebt haben.

 

Und gerade weil uns all diese Gefühle wieder begegnen, finde ich es besonders wichtig, dass wir behutsam mit uns umgehen. Dass wir uns Zeit lassen, unsere Seele wieder kennen zu lernen. Es bringt nichts, wenn wir uns anschieben und uns dabei überfordern.

 

Wir alle sind eingeladen, unserer Seele wieder zu begegnen und ihre Liebe wieder anzunehmen. Doch wie kann ich etwas annehmen, wenn ich es überhaupt nicht kenne? Wenn so viel Misstrauen und Angst da ist?

Mir hilft es, wenn ich jedes Mal aufs Neue diese Liebe wieder fühle und kennen lerne. Wenn mir meine Seele und ihre Liebe vertrauter sind, dann kann ich langsam beginnen, ein Teelöffelchen von dieser Liebe einzuatmen.

Ich empfinde dies als ganz schön herausfordernd, denn mein Verstand fragt immer wieder, wo denn die Seele ist - er kann sie einfach nicht finden.

 


 

Wir alle haben in unserem Körper eine Stelle, wo wir schon immer mit unserer Seele verbunden waren und es auch immer sein werden. Dieser Ort befindet sich in unserem Bauch, etwa da wo unser Bauchnabel ist.

Du bist eingeladen, diese Stelle in dir wieder zu fühlen und sie kennen zu lernen.


Vertrauen wachsen lassen
24.02.2011 23:12:23
Foto www.flickr.com/photos/fabian_reinwald/2631271326/

Es gibt sicher viele Bereiche in deinem Leben, wo du schon ganz viel Vertrauen in dich und dein Können hast. Das kann bei der Arbeit sein, beim Kochen, beim Autofahren, bei deinen Hobbys, mit deinen Haustieren. Vielleicht bist du eine gute Zuhörerin oder ein guter Zuhörer? Vielleicht kannst du gut mit andern Menschen umgehen oder bist gut im Schreiben? Vielleicht bist du kreativ und malst tolle Bilder? Es gibt viele verschiedene Bereiche in unserem Leben, wo wir schon ganz viel gelernt haben und Vertrauen gefasst haben.

 

Dann gibt es aber auch die Bereiche in uns – zumindest bei mir – wo das Vertrauen noch fehlt oder noch ein winziges Samenkorn ist das gerne wachsen möchte.

 

Bei mir ist zum Beispiel das Thema Schule ein solch winziges Samenkorn. Sobald es um meinen Sohn und um die Schule ging, fühlte ich mich sofort unsicher. Ständig hatte ich Angst, etwas falsch zu machen. Dass ich ihn zu spät ins Bett schicke und er dann müde ist und sich dadurch nicht ausreichend konzentrieren kann. (Genau diese Probleme hatte er in der Schule) Unsicherheit war da, ob ich nicht streng genug mit ihm bin. Dauernd fragte ich mich, was ich noch besser machen könnte. Ob es darum so mühsam war mit den Hausaufgaben? Es kamen ganz viele Ängste in mir an die Oberfläche.

 

Das hat mir die Gelegenheit gegeben, meine Ängste wahrzunehmen, ihnen auf liebevolle Art und Weise zu begegnen. Meistens abends wenn ich meinen Sohn ins Bett brachte, kamen diese Ängste zum Vorschein und ich wurde ganz unruhig. Zunächst habe ich gegen die Situation angekämpft, habe alles versucht, damit er früher einschläft – ich glaubte das sei die Lösung. Doch irgendwann war ich müde vom Kämpfen und habe mir erlaubt, mit meinen Gefühlen zu sein. Abends wenn ich dann in meinem Bett lag, habe ich noch mal ganz bewusst meine ängstlichen Anteile in mir wahrgenommen, hab mir erlaubt die Angst zu fühlen.

 

So kam ich dann auf die Idee, meine Seele um Hilfe zu bitten. Ich habe meine Seele gefragt was ich tun kann, damit mein Sohn besser einschlafen kann.

 

Auf einmal wurde mir klar, dass ich ihn zu früh ins Bett bringe. Er schläft sowieso nicht vor 21:30, egal wann er im Bett ist. Natürlich versuchte mir mein Verstand einzureden, dass ein 9-jähriger Junge mehr Schlaf braucht, vor allem wenn er in der Schule müde ist. Auf einmal spürte ich ein Vertrauen und ich wusste dass es ihm gut tut.  

 

Am nächsten Tag war mein Sohn – und auch ich - erstaunt darüber, dass er überhaupt nicht müde ist. Seit er nun später ins Bett geht, ist er wie ausgewechselt. Er erzählt mir, dass er in der Schule kaum noch müde ist und nicht mehr oft in die Luft schaut. Er hat mir erzählt, dass er zwar morgens wenn ich ihn aufwecke sehr müde ist, doch sobald er eine Weile wach ist und sich angezogen hat, ist die Müdigkeit weg.  

 

Diese Erfahrung hat mir wieder einmal gezeigt, dass es sich lohnt, mit seinen unangenehmen Gefühlen zu sein. Da wo wir beginnen unseren Ängsten wirklich zu begegnen, kann auch das Vertrauen langsam wachsen.


Vielleicht gibt es auch in deinem Leben Bereiche, wo du noch sehr unsicher bist? Vielleicht magst du liebevoll deine ängstlichen Anteile wahrnehmen und mit ihnen atmen?

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