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Dein Leben möchte erblühen, lass es geschehen...
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JA sagen zu den schönen Dingen im Leben
12.05.2012 22:51:51

Foto: http://www.flickr.com/photos/vietnamfriendly/2408955764/
Wenn unser Erwachen beginnt, begegnen wir zunächst einer extremen Seite in uns. Einer Seite, die sehr ernst ist und die unsere spirituelle Entwicklung an erste Stelle stellt – was auch wichtig ist für uns. Es beginnt eine Phase, wo wir uns stark nach innen zurück ziehen und sehr mit uns selbst beschäftigt sind. Es ist für jeden eine wichtige Zeit und alle erwachenden Menschen gehen da durch.

Ich glaube nicht, dass dieser Prozess so schnell vorbei sein wird. Wir alle haben schon viele, viele Leben hier auf der Erde verbracht. Da ist es gut verständlich, dass wir nicht alles in kurzer Zeit heilen können. Es werden immer wieder verletzte Anteile an die Oberfläche kommen. Immer tiefere Schichten dürfen heilen - das dauert eine ganze Weile.
Mir ist aufgefallen, dass wir in dieser Zeit auf vieles verzichten. Dinge die einem früher Freude gemacht haben, erlauben wir uns nicht mehr, weil sie nicht spirituell genug sind. Doch stimmt das wirklich? Ist es wirklich so „unspirituell“, das Leben zu geniessen? Freude und Spass zu haben?
Meine Seele erinnert mich immer wieder, noch mehr Liebe für mich anzunehmen. Mehr JA zu sagen zu den Dingen, die mir gefallen und Freude machen. Sie lädt mich ein, ihre Liebe in die Bereiche meines Lebens fliessen zu lassen, die noch nicht so erfüllt sind, wie ich es gerne hätte.
Magst du wahrnehmen, dass auch deine Seele dich einlädt ihre Liebe anzunehmen und JA zu sagen zu den Dingen die dir Freude machen?

Es ist wichtig, NEIN zu sagen
07.05.2012 13:55:22
Foto: http://www.flickr.com/photos/71776010@N04/7005829948/
Wenn ich mir meine Entwicklung anschaue stelle ich fest, dass es mir immer viel leichter gefallen ist JA zu sagen, als NEIN. Mir ist aufgefallen, dass ich nie richtig gelernt habe NEIN zu sagen. Wohingegen ein JA, mir viel leichter von den Lippen kommt. Erst in den letzten Jahren habe ich gelernt – und lerne immer noch -  NEIN zu sagen.
Warum fällt es uns so schwer, NEIN zu sagen? Als Kind haben wir die Erfahrung gesammelt: wenn wir NEIN sagen, dann trotzen wir – und das war von unseren Eltern nicht erwünscht. Wir wurden gemassregelt, wir sollen nicht wiedersprechen. Eine andere Erfahrung war, dass das Gegenüber wütend wurde, wenn wir NEIN gesagt haben, so dass wir uns danach schuldig gefühlt haben. Sicherlich steckt auch noch die Angst dahinter, dass wir nicht mehr gemocht werden, wenn wir zu jemandem NEIN sagen – auch diese Erfahrung haben wir schon gesammelt.
Mir ist aufgefallen, dass gerade in den spirituellen Kreisen eine Tendenz da ist, zu allem JA zu sagen. Alles annehmen zu müssen – egal wie es einem dabei geht: "Es ist halt so. Im Moment geht es mir nicht so gut – es wir wieder besser werden." Da versteckt sich die Hoffnung dahinter, dass es irgendwann besser wird, wenn wir es nur genügend annehmen. Doch stimmt das wirklich? Müssen wir zu allem JA sagen? Dürfen wir nicht auch NEIN sagen?
Sicherlich gibt es Momente wo es wichtig ist, liebevoll JA zu sagen zu dem was ist. Ich darf liebevoll JA sagen, wenn ich traurig bin und diesen Anteil zur Seele schmelzen lassen. Ich darf JA sagen, wenn ich wütend bin und auch diesen Anteil heimkehren lassen. Doch es gibt auch Momente wo es genauso wichtig ist, NEIN zu sagen. Denn wenn wir zu allem immer nur JA sagen, immer alles für uns annehmen, wie soll sich dann etwas verändern? Irgendwann braucht es ein entschiedenes NEIN.
Das kann bedeuten, ein NEIN laut auszusprechen. Zu sagen: „NEIN, das will ich jetzt nicht.“ Es bedeutet, für sich selbst einzustehen und andern Menschen gegenüber Grenzen zu setzten. Egal ob es sich dabei um die eigenen Kinder handelt, den Partner, Freunde und Verwandte, im Beruf…
Doch dann gibt es auch noch das innere NEIN. Das NEIN, was für mich fast noch wichtiger ist, als das äussere NEIN. Ein inneres NEIN kann eine tiefe innere Veränderung bedeuten. Wir können in jedem Moment NEIN sagen. Vielleicht gibt es Situationen in unserem Leben, wo ein NEIN angebracht ist. Wo wir für uns entscheiden dürfen: NEIN, so möchte ich es nicht mehr haben.
Ein tiefes inneres NEIN bringt etwas in Bewegung. Und auch wenn es im Aussen nicht sofort sichtbar wird, dürfen wir trotzdem immer wieder NEIN dazu sagen. Immer und immer wieder. Erst wenn wir wirklich NEIN zum Alten sagen, sind wir bereit für das Neue, können wir beginnen, das Neue anzunehmen. Mit einem NEIN dürfen sich die alten Dinge lösen, können aus unserem Leben verschwinden und Platz machen für Neues. Denn wie will zum Beispiel Fülle in dein Leben kommen, wenn du noch immer JA sagst zum Mangel? Wie will eine erfüllte Beziehung in dein Leben kommen, wenn du noch immer JA sagst zur Einsamkeit? Wie will dein neuer Beruf entstehen, wenn du noch immer JA zum alten Beruf sagst?
Wir müssen nicht mehr warten bis wir es kaum mehr aushalten. Wir dürfen uns in jedem Moment entscheiden, NEIN zu sagen. Wir müssen nicht mehr alles hinnehmen. Wir dürfen selbst entscheiden, was wir in unserem Leben haben möchten und was nicht.
Wenn du magst kannst du für dich in deinem Leben beobachten, wo du noch nicht NEIN gesagt hast. Wo sagst du JA zum Neuen, wo möchtest du so sehr eine Veränderung und hast zum Alten noch nicht NEIN gesagt?
Wenn die dunklen Anteile an die Oberfläche kommen
12.03.2012 09:05:42
Bild: http://www.flickr.com/photos/digitoxin/420325611/
Wenn du eine Beziehung mit deiner Seele eingehst, dann kommst du irgendwann an einen Punkt, wo auch deine dunkelsten Anteile an die Oberfläche kommen. Es sind die Anteile in dir, die du als besonders schlimm bezeichnest und die du deshalb ablehnst. Es sind meistens Bereiche in deinem Leben (oder aus früheren Leben) die du am liebsten für immer vergessen möchtest und wo du nie mehr hinschauen willst. Diese Anteile verstehen überhaupt nicht, wie die Seele sie auch nur ein kleines bisschen lieben kann. Sie haben ganz schlimme Erfahrungen gemacht und schämen sich so sehr dafür. Sie sind tief davon überzeugt, dass sie diese Liebe nicht verdienen.
Doch deine Seele möchte, dass auch diese Bereiche in dir heilen. Sie möchte auch diese Anteile nach Hause kommen lassen, möchte auch diesen Teil von dir mit ihrer Liebe erfüllen. Und deshalb lenkt sie deine Aufmerksamkeit immer wieder liebevoll dahin, so lange, bis du wirklich hinschaust. - Das ist nicht immer einfach, denn es sind die Bereiche in uns, die am meisten schmerzen.
 
Es ist nicht deine Aufgabe, diese Anteile nach Hause kommen zu lassen – das übernimmt deine Seele für dich. Deine Aufgabe ist es, da zu sein – wie der Fels in der Brandung. Du darfst diese Anteile mit all ihren Gefühlen wahrnehmen. Es ist ganz wichtig, dass du geduldig mit diesen Anteilen bist. Sie brauchen Zeit, um sich für die Liebe der Seele wieder zu öffnen. Sie sind sehr verletzt worden, haben sich ganz weit weg von der Seele entfernt und sind vor allem so unsagbar misstrauisch der Liebe gegenüber.
 
Du bist eingeladen immer wieder zu spüren, dass auch diese Anteile geliebt werden. Dass es nichts gibt, was deine Seele ablehnt oder verurteilt. Jedes Gefühl und jeder Anteil ist bei ihr willkommen. Und egal wie du drüber denkst und wie sehr du dich selbst dafür verurteilst: du darfst wahrnehmen, dass deine Seele auch das an dir liebt.

Was ist Gott für mich heute?
08.03.2012 10:17:34
Bild:http://www.flickr.com/photos/badkleinkirchheim/3841561747/
Heute Morgen hatte ich mit meinem Sohn ein tolles Gespräch über Gott. Wir sind seit Jahren nicht mehr in der Kirche, und obwohl mein Sohn getauft wurde, war er nie im katholischen Unterricht und war selten in der Kirche – er weiss also nicht viel darüber.
Es hat mir gut getan, ihm meine Sichtweise von der Kirche und von Gott zu erzählen. Auch festzustellen, dass sich meine Einstellung und Meinung darüber, wieder etwas verändert hat. Dass ich auch in diesem Bereich mitfühlender geworden bin und mehr Verständnis für die Kirche und ihre Entwicklung habe.
Ich habe ihm erklärt, dass das Wort Gott mit so vielen unangenehmen Gefühlen verbunden ist. Da ist so viel Leid und Schmerz dabei. So viel Angst und auch Wut. Wut, so sehr von Gott im Stich gelassen zu sein. So viel Angst, nicht geliebt zu werden. Und so viel Leid, um endlich erlöst zu werden. Wie viel Mal haben wir geglaubt, dass wenn wir nur brav genug sind, dass wir dann  von Gott geliebt werden?
Doch stimmt das wirklich? Ist das Bild was wir von Gott haben noch aktuell? Oder lohnt es sich vielleicht, mal über die Bücher zu gehen und unsere Einstellung dazu zu überprüfen?
 
Was ist Gott für mich heute? Gott ist für mich in erster Linie eine unglaubliche Liebe. Eine Liebe, die kaum zu fassen ist – so tief, so unendlich. Eine Liebe, die keine Grenzen kennt, und keine Einschränkungen hat. Die ewig ist und immer und jeder Zeit für mich da ist – auch wenn ich mich gerade davon abwende.
Als ich mit meinem Sohn darüber gesprochen habe, ist mir aufgefallen, dass es in mir noch viele Anteile gibt, die sich vor Gott, vor dieser Liebe fürchten. Durch unzählige Erfahrungen sind wir zu der Meinung gelangt, dass Gott jemand ist, der bestraft. Dass Gott uns verurteilt. Dass wir nur genügend brav sein müssen, damit wir ein klein wenig Liebe von ihm erhalten.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich als Kind im katholischen Unterricht ein Bild von Gott gemalt habe. Der Pfarrer wurde wütend und hat mir gesagt, dass man von Gott kein Bild machen darf. Doch wenn ich trotzdem ein Bild von ihm malen müsste (nach der alten Vorstellung), dann wäre es das Bild eines alten Mannes, der oben auf einer Wolke sitzt und streng zu mir nach unten schaut. Da wäre nichts Liebevolles dabei. Nichts Warmes und Nährendes. Nur Kälte und Härte.
 
Doch wenn ich wahrnehme was Gott heute für mich ist, dann gäbe das ein ganz anderes Bild. Ich würde das Bild einer Frau zeichnen, die so viel Güte und Wärme ausstrahlt. Die so viel Liebe für alles und jeden hat. Die einfach da steht – auf der Erde - , sicher und standhaft, tief in sich selbst verwurzelt. Sie würde leuchten und strahlen und eine unglaubliche Kraft ausstahlen. Keine Kraft die andere Unterdrückt, sondern eine Kraft die jeden ermutigt, selbst stark zu sein. Eine Kraft die mir sagt, dass alles in Ordnung ist und dass auch ich geliebt werde, so wie ich gerade bin.
Wie der Elefant im Mäuseloch
16.02.2012 15:38:46
http://www.flickr.com/photos/42244964@N03/3923741329/
Hin und wieder tauchen riesige Gefühle auf. Sie sind viel grösser und wirken bedrohlicher, als alle andern Anteile. Das kann deine innere Härt sein, die dir begegnet. Es kann die Trennung zwischen dir und deiner Seele sein, die du manchmal intensiver spürst. Vielleicht sind es auch grössere Anteile, die zum Vorschein kommen.
 
Egal um was es sich handelt – unsere erste Reaktion ist: wir müssen etwas dagegen tun!
 
Wir beginnen dagegen anzukämpfen. Wir versuchen heraus zu finden was es ist, damit wir es verstehen. Denn wenn wir es nur verstünden, dann könnten wir es doch sicher lösen - ist oft der Gedanke dahinter. Hast du auch schon mal versucht, es weg zu atmen? Vielleicht hast du dich schon mal dabei ertappt, wie du geatmet und geatmet hast, nur damit es endlich weg geht? Ein anderes Mal hast du vielleicht versucht es zu ignorieren... Hast dich den ganzen Tag über abgelenkt, nur um dann abends zu merken dass es immer noch da ist…
 
All die Versuche bringen nichts. Es ist, als wenn wir versuchen einen Elefanten durch ein Mäuseloch zu pressen – wir können noch so sehr drücken und uns anstrengen: er pass einfach nicht hindurch!
 
Doch was können wir tun? Was hilft in so einem Moment?
 
 
Was ist, wenn du diesen riesigen Brocken einfach da sein lässt? So wie du die dicken, dunklen Wolke am Himmel da sein lässt. - Was geschieht dann?
Wenn du aufhörst, dagegen anzukämpfen. Wenn du aufhörst zu versuchen, es weg zu machen? Was bleibt dann noch?
 
Hm. Es beginnt sich zu lösen. Die Energien können beginnen sich zu entwickeln, können leichter werden, bis sie ganz langsam wieder fliessen.
 
Ich weiss, es ist nicht einfach, „nur“ damit zu sein. Wir sind es so gewohnt etwas zu tun, dass es uns ganz schön schwer fällt. Doch ich möchte dich trotzdem einladen, es einfach mal zu versuchen. Einfach auszuprobieren, wie es für dich ist. Wie fühlt es sich an, wenn du damit bist? Vielleicht klappt es nicht gleich beim 1. Mal. Du bist eingeladen, es einfach erneut zu versuchen.

Der Liebe der Seele zuhören
03.02.2012 10:39:22
http://www.flickr.com/photos/305x/5433115229/
Manchmal durchleben wir Zeiten, wo tiefe Veränderungen in uns geschehen. Das sind die Zeiten, wo alles drunter und drüber geht. Wo scheinbar alles noch schlimmer wird und es sieht so aus, als würde sich nie etwas verändern.
Viele Ängste kommen dann zum Vorschein und das Gewohnte, Vertraute verliert an Wirksamkeit. Der gewohnte Halt ist weg und das Neue ist noch fremd.
 
Doch wie können wir das Neue annehmen? Wie können wir damit umgehen?
Es ist – wenigstens für die erste Zeit – so, dass wir alles wieder von neuem lernen dürfen. Wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal laufen lernt…
Es braucht viele liebevolle Versuche… und auch wenn man einmal hinfällt, darf man wieder aufstehen und weiter üben… Schritt für Schritt.
 
Da wo wir früher die Lieber der Seele gespürt haben, ist auf einmal nichts mehr. Es scheint so, als ob die Liebe der Seele verschwunden wäre. Dabei lädt uns unsere Seele ein, noch tiefer zu sinken, noch mehr Liebe anzunehmen. Das kann ganz schön herausfordernd sein, denn der Verstand versteht das nicht. Er warnt uns, möchte uns weismachen, wie gefährlich es doch ist, der Liebe der Seele zu folgen – und so schreit er ganz laut.
 
Und wir dürfen üben, auf die Liebe der Seele zu hören und den Verstand einfach Verstand sein lassen. Es ist okay, wenn er so laut schreit – er weiss es nicht besser.
 
Doch wir dürfen uns immer wieder daran erinnern, dass es die Liebe der Seele ist, die es gut mit uns meint und die uns gerne führen möchte.
 
Magst auch du der Liebe deiner Seele zuhören?

Frohe Weihnachten
24.12.2011 11:36:58
http://www.flickr.com/photos/39536588@N04/4252541224/




Ich wünsch euch  von herzen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Für das neue Jahr wünsche ich euch alles Liebe, Gesundheit, Freude, Erfolg, Zeit mit Freunden und viele unvergessliche
Momente!

Nicole




Kostenlose Atemerfahrung...
07.12.2011 19:16:44

Foto:http://www.flickr.com/photos/like_the_grand_canyon/5152386560/ 

Hallo ihr Lieben,
ich habe erfahren, dass man die Atemerfahrung die ich für euch aufgenommen habe, nicht öffnen kann – deshalb habe ich sie von meiner Homepage genommen.
Sobald ich eine andere Lösung gefunden habe, werde ich eine neue Atemerfahrung aufnehmen und euch zur Verfügung stellen.
Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit!
 
Liebe Grüsse
Nicole



 

Neuigkeiten
29.11.2011 19:00:03
Neuigkeiten
 
Ich merke, wie sich vieles in mir verändert hat und ich mich wieder ein Stück weiter entwickelt habe. Demzufolge passte die Beschreibung meiner Einzelsitzungen einfach nicht mehr zu mir – wie ein Paar zu klein gewordene Schuhe.
 
Meine Einzelsitzungen haben sich ebenfalls weiter entwickelt, haben mehr Tiefe erhalten. Nun habe ich eine neue Beschreibung dazu geschrieben, die du gerne hier nachlesen kannst:http://www.erblühen-lassen.ch/page6.php
 
 
 
NEU
Seit neustem telefoniere ich während den Einzelsitzungen nicht nur mit dem Telefon, sondern auch mit Skype.
 
Ich finde Skype eine wunderbare Möglichkeit, bequem zu telefonieren. Man hat den Laptop neben oder vor sich und muss keinen Telefonhörer mehr in den Händen halten. Man kann frei und bequem sprechen und es ist erst noch kostenlos.
 
Mehr über Skype erfährst du hier: http://www.skype.com/intl/de/welcomeback/

Was hat sich bereits verändert?
09.11.2011 10:43:49
Bild: http://www.flickr.com/photos/aah-yeah/3956729802/
Oft sind wir auf die Dinge fokussiert, die wir unbedingt verändern wollen. Wir sehen das, was uns am meisten stört und beginnen dagegen anzukämpfen. Wir versuchen alles, damit es besser wird. Dabei übersehen wir, dass Veränderung und Weiterentwicklung etwas natürliches ist und ganz von alleine geschieht. Wenn wir eine Raupe sehen, dann fragen wir uns nicht ob sie weiss, wie sie zu einem Schmetterling wird. Wir wissen, dass die Raupe sich in ihren Kokon einwickelt und dass die Verwandlung ganz von alleine geschieht.
 
Doch der Verstand redet uns gerne ein, dass sich nichts verändert und dass alles so bleibt wie es ist. Er ist es, der uns immer wieder antreibt, endlich etwas dagegen zu tun…
 
Ich möchte dich einladen, für einen Moment nicht auf deinen Verstand zu hören. Wenn du magst, dann richte deine Wahrnehmung auf die Dinge in deinem Leben, wo bereits Veränderung geschehen ist. Es gibt sicher den einen oder anderen Bereich, wo sich etwas verändert hat – auch wenn die Veränderung noch so klein ist.
 
Nimm dir einen Moment Zeit um dein Leben wahrzunehmen. Wo hat sich etwas verändert? Im Beruf? In der Beziehung zu deinem Partner? Bei deinen Kindern? Bei Freunden? Hast du eine neue Wohnung? Nimm wahr, was sich bereits verändert hat.
 
Es kann sein, dass die Veränderungen im Aussen noch gar nicht sichtbar geworden sind. Das kommt daher, weil Veränderungen zuerst im Innern geschehen und wenn die Zeit reif ist, verändert sich etwas im Aussen.
Du darfst wahrnehmen, was sich in deinem Innern verändert hat…
Fühlst du dich wohler, wenn du unter Menschen bist? Nimmst du nicht mehr alles gar so ernst? Gibt es mehr Momente, wo es dir gut geht? Vielleicht fällt dir das Atmen leichter? Kannst du besser deine Gefühle annehmen? - Manchmal sind die Veränderungen so winzig, dass wir sie gerne übersehen. Lass dir Zeit, um auch die kleinste Veränderung zu spüren.
 
Mir tut es gut wenn ich mir bewusst werde, was sich bereits verändert hat. Es zeigt mir, dass ich „auf dem richtigen Weg“ bin und dass ich „nichts falsch mache“. Es beruhigt mich und gibt mir vertrauen in mich und mein Leben.

Für dich selbst da sein
06.11.2011 09:52:51
Bild:http://www.flickr.com/photos/pixelpoint/3006384904/
Manchmal erleben unsere Kinder Situationen, die für uns vielleicht sogar noch schwerer zu ertragen sind. Wenn unsere Kinder leiden und durch schwierige Zeiten gehen, dann berührt das oft einen tiefen Schmerz in uns. Verletzungen die wir bisher vielleicht gar nicht wahrgenommen haben, werden auf einmal berührt und kommen an die Oberfläche. Auf einmal wird die Situation noch Grösser und erscheint noch aussichtsloser. Wir werden verzweifelter und wissen nicht mehr weiter.
 
Vielleicht bist du gerade in Mitten einer solchen Situation? Wenn ja, dann darfst du für einen Moment inne halten. Du darfst „Stop“ sagen und alle Gefühle da sein lassen.
 
In solchen Momenten dürfen wir jedes Mal erneut üben, für uns selbst da zu sein. Gerade wenn verletzte Anteile zum Vorschein kommen, fehlt uns eine liebevolle und verständnisvolle Mama, die uns in ihre Arme nimmt und einfach für uns da ist. Auch wenn wir schon lange erwachsen sind, fehlt uns diese liebevolle Mama immer noch. Doch es ist nicht mehr die Aufgabe unserer Eltern, weiterhin für uns da zu sein. Aber wir dürfen lernen, uns selbst diese liebevolle Mama zu sein. Vielleicht hast du als Kind nie diese Erfahrung machen dürfen, dass eine liebevolle Mama für dich da ist. Dass sie dich liebevoll in ihre Arme genommen und getröstet hat. Und es geht nicht darum unsere Eltern deswegen zu verurteilen oder ihnen etwas vorzuwerfen, sondern vielmehr zu verstehen, dass auch sie ihr Bestes gegeben haben.
 
Wenn wir also in schwierigen Situationen feststecken – die vielleicht sogar die ganze Familie betrifft und aufwirbelt – dürfen wir zuerst für uns selbst da sein. Wir dürfen innerlich stehen bleiben und unseren Gefühlen begegnen, so dass Heilung geschehen kann. Der weiche Atem hilft uns dabei, dass die Gefühle langsam wieder fliessen. So können sich die verletzten und verzweifelten Anteile beruhigen und können langsam in die Arme der Seele schmelzen.
 
Mit der Zeit, wenn die Anteile integriert sind, kann sich auch die schwierige Situation entspannen. Das heisst nicht, dass diese Situation sich in Luft auflöst. Doch es wird sicherlich leichter für dich, damit umzugehen. Du wirst nicht mehr von deinen Gefühlen überschwemmt, kannst besser da sein und wirst immer mehr zum Felsen in der Brandung. Vielleicht hast du auf einmal eine Idee, wie du etwas anders machen kannst, wie es leichter wird für euch. Vielleicht kannst du dein Kind besser unterstützen oder die Situation löst sich langsam auf.


Die Schöpfungen unserer Seele
05.11.2011 09:55:03
Bild:http://www.flickr.com/photos/mikebaird/4108073252/
Die Liebe der Seele hat verschiedene Ausdrucksweisen. Es kann sein, dass wir ihre Liebe körperlich spüren, dass unser Körper weicher wird und wir uns wohlig fühlen. Ein anderes Mal fühlen wir, dass etwas da ist, was uns umgibt und umarmt. Manchmal fühlen wir uns Geborgen oder nehmen eine tiefe Ruhe war. Das sind die Momente, wo wir die Liebe der Seele mehr im Innern fühlen.
 
Doch die Liebe der Seele begegnet uns nicht nur im Innern, sondern auch im Aussen. Manchmal erleben wir schwierige Situationen, wo wir am liebsten davon rennen würden. – Und auf einmal ist da eine Liebe und eine Stärke, die einem vorher vielleicht gar nicht aufgefallen ist.
 
Es kann auch sein, dass sich unangenehme Situationen auf einmal zum Positiven verändern oder positive Dinge zum Vorschein kommen…
 
So erging es mir zum Beispiel neulich. Diesen August habe ich erfahren, dass ich Gallensteine habe. Meine erste Frage an meinen Hausarzt war, ob ich die auch auf natürliche Weise ausscheiden kann, anstatt zu operieren. Und tatsächlich, diese Möglichkeit gibt es! Und so habe ich mit dieser „Kur“ begonnen. Doch am letzten Abend sollte ich 120ml Olivenöl mit 180ml frisch gepresstem Grapefruitsagt gemischt, trinken. Schon nach einigen Schlucken wurde mir so übel, dass ich mich übergeben musste. Da sagte ich mir: „Das ist nicht liebevoll für mich! Das tue ich mir nicht an!“
 
Beim nächsten Arzttermin ging es darum, dass ich operiert werden muss. Mein Arzt hat mir vorgeschlagen, in eine kleine Klinik zu gehen, anstatt in das grosse Spital bei uns. Ich war ganz überrascht, dass diese kleine Klinik auch allgemein versicherte Patienten nehmen. Ich hab das noch bei meiner Krankenkasse abgeklärt und es gibt keine Probleme.
Und so schickte mich mein Hausarzt zum Spezialisten, der mir sehr sympathisch ist. Ich fühlte mich gleich wohl bei ihm und wir konnten sogar scherzen. Er hat mir beim ersten Gespräch gesagt, dass er mich wie eine Prinzessin operieren werde! Beim zweiten Gespräch meinte er zu mir, dass er mich ganz liebevoll operieren werde!
 
Also ging ich nun diesen Mittwoch (2. November 11) in die Klinik und wurde am nächsten Tag operiert. Alle sind sehr freundlich hier. Der Narkosearzt der mich auf die Operation vorbereitet hat, hat mich so liebevoll betreut und mir meine Angst vor dem Venenkatheter genommen. Kurz vor der OP kam noch mein Arzt zu mir, hat meine Hand gestreichelt und mir gesagt, dass alles gut wird.
Im Operationssaal haben sie mir alle Leute die da waren vorgestellt und mir ihre Funktionen erklärt.
Kurz bevor mir das Narkosemittel verabreicht wurde, sagte er zu mir: „Sie liegen auf einem Liegestuhl an einem Pinienwald. Die Sonne scheint leicht auf sie und sie werden müde….“
 
Er hat mir versichert, dass ich danach nichts mehr mitbekommen werde… und es war tatsächlich so! Als ich aufwachte wurde ich gleich wieder sehr liebevoll behandelt. Das ganze Personal ist sehr freundlich und liebevoll und es kommt mir vor, wie in einer grossen Familie. Ich liege in einem 2-Bett-Zimmer, was ich im grossen Spital sicher nicht gehabt hätte.
 
Auch als gestern Abend der operierende Arzt zu mir kam, setzte er sich kurzerhand zu mir auf mein Bett und hat mir alles erklärt, was er gemacht hat – auch wenn ich nur die Hälfte davon mitbekommen habe…
 
Ich bin meiner Seele sehr dankbar dafür, dass sie mir diese Erfahrung so angenehm wie möglich gemacht hat.

Der Verstand und seine Geschichten
23.10.2011 12:26:15
http://www.flickr.com/photos/deischi/6017395771/
 
Oft erleben wir Situationen in unserem Leben, die uns Angst machen. Das können einmalige Erlebnisse sein wie ein Umzug in ein neues Haus oder sogar in eine neue Stadt. Ein Vorstellungsgespräch oder der Beginn einer neuen Arbeitsstelle. Vielleicht hast du dich gerade von deinem Partner getrennt und beginnst nun einen neuen Lebensabschnitt. Auch wenn wir das erste Mal mit Klienten arbeiten, fürchten wir uns davor. Es gibt viele dieser „einmaligen Situationen“, vor denen wir uns fürchten.
 
Es kommt aber auch vor, dass diese Angst, diese unangenehmen Gefühle uns immer wieder begegnen. Dass wir bestimmte Situationen immer und immer wieder erleben. Das sind meistens ganz alltägliche Dinge wie zum Beispiel der Gang zum Geldautomaten. Auch das Einkaufen kann diese unangenehmen Gefühle in uns hervor bringen. Manchmal haben wir Angst, dass wir etwas nicht können. Vielleicht fällt es dir schwer unter Menschen zu sein. Oder du musst im Beruf vor vielen Leuten sprechen und du fühlst dich unsicher. Egal welche Ängste du hast, sie kommen immer wieder zum Vorschein.
 
 
Hast du schon einmal beobachtet, dass diese Ängste immer grösser und schlimmer werden? Von Tag zu Tag? Und dass du dich immer mehr darin verstrickst? Dass dir neue schlimme Dinge einfallen, die geschehen könnten?
 
 
Was kannst du tun?
 
Unser Verstand ist ein Meister darin, Geschichten zu erfinden. Er erzählt uns die schlimmsten Dinge, lässt die Ängste noch grösser werden. Er bauscht alles auf und erfindet neue Sachen, die Angst machen.
 
 
Doch was geschieht, wenn du nicht mehr auf diese Geschichten eingehst? Wenn du ihnen nicht mehr glaubst? Wenn du sie einfach da sein lässt?
 

Atmen
27.09.2011 14:50:31
Neu



Beim gemeinsamen Atmen darfst du deinen weichen Atem kennen lernen. Du darfst üben, ganz bei dir anzukommen und da zu sein. Wenn du aufhörst zu kämpfen, kannst du die Ruhe und Liebe wahrnehmen, die für dich da ist. Energien können langsam wieder fliessen und du darfst Neues für dich annehmen.
 
ankommen
da sein
fliessen lassen
annehmen
weich atmen
 
Das gemeinsame Atmen dauert 15 bis 20 Minuten. Wir atmen am Telefon, so dass du bequem zu Hause sein kannst.
 
1 x gemeinsam Atmen kostet Fr. 20.--
 
Wenn du noch Fragen hast oder einen Termin haben möchtest, dann schreib mir eine E-Mail maendlin@shinternet.ch oder ruf mich an: 0041 52 659 39 41.
Warum ist es wichtig, unseren Gefühlen zu begegnen?
24.09.2011 13:31:15
Bild:http://www.flickr.com/photos/serenityphotographyltd/5243493987/
Wir haben schon früh gelernt, unsere Gefühle zu unterdrücken und zu verdrängen. Manchmal, wenn sie zu gross und zu überwältigend sind, dann lassen wir sie zu. Meistens jedoch neigen wir dazu alles zu tun, damit wir sie bloss nicht fühlen müssen. Leider bringt das überhaupt nichts. Denn sobald wir ein ähnliches Erlebnis haben, werden diese Gefühle in uns wieder berührt und kommen erneut an die Oberfläche.
 
Warum ist es denn so wichtig, den Gefühlen wirklich zu begegnen und mit ihnen zu sein?
Stell dir ein weinendes Kind vor. Es ist hingefallen und hat sich das Knie aufgeschürft. Als Mutter (oder auch als Aussenstehende) können wir auf verschiedene Arten reagieren:
Wir können zu dem Kind gehen und ihm sagen, dass es doch gar nicht so schlimm ist und dass der Schmerz gleich wieder vorbei ist. Vielleicht ist das Kind noch klein, so dass wir ihm den Schnuller zur Beruhigung geben können. Wir können das Kind auch ablenken und fragen, ob es die Maus denn gefangen hat.
Alles sind gute Möglichkeiten, den Schmerz vorübergehend zu vergessen. Doch auch wenn das Kind ihn im Moment nicht mehr spürt, ist er immer noch da. Es ist, wie wenn du am Himmel eine Wolke siehst und kurz deine Augen schliesst. - Sobald du sie wieder öffnest, kannst du die Wolke wieder sehen, sie ist immer noch da.
Eine andere Möglichkeit ist, das Kind liebevoll in die Arme zu nehmen. Es zu halten, ihm über den Rücken zu streicheln und da sein. Wenn wir dem Kind sagen dass es in Ordnung ist diesen Schmerz zu fühlen und wenn es spürt, dass jemand da ist der es hält und tröstet, kann es den Schmerz mit der Zeit gehen lassen.
 
Ein liebevollerer Umgang mit unseren Gefühlen
Mit unseren Anteilen ist es genauso. Jeder einzelne Anteil ist wie ein Kind in deinem Innern. Ein Kind, das irgendwann einmal eine schreckliche Erfahrung gemacht hat.
Wenn wir beginnen unserer Seele näher zu kommen, dürfen wir auch ihre Liebe kennen lernen. Eine Liebe, die immer für uns da ist, egal wie wir uns fühlen. Eine Liebe die wie eine Mama ist, die ihr Kind liebevoll in den Armen hält und sagt: Ich verstehe dich so gut. Ich weiss, dass es weh tut. Ich weiss, dass es im Moment schwierig für dich ist. Ich bin da für dich und halte dich. Alles ist in Ordnung. Ich lass dich nicht alleine. Ich liebe dich so sehr.
Wenn wir unseren Gefühlen begegnen, dann können unsere Anteile genau das spüren. Vielleicht sind sie am Anfang noch zu wütend. Vielleicht ist der Schmerz zunächst noch zu gross. Doch wenn wir weiter da bleiben und die Gefühle zulassen und ihnen Raum geben, können sich die Anteile beruhigen. Sie können die Liebe der Seele fühlen. Der Anteil kann weicher werden und langsam loslassen, bis er ganz in diese Liebe hinein geschmolzen ist.
Hilfe und Unterstützung annehmen
13.09.2011 14:19:44
Bild: http://www.flickr.com/photos/65614579@N07/6143179877/

Hallo ihr Lieben,
 
ich empfinde gerade die letzten Wochen als sehr herausfordernd. Und deshalb möchte ich euch heute einmal erzählen, was bei mir so los war in letzter Zeit. Oftmals hat man nämlich das Gefühl, man ist alleine mit seinen Gefühlen, dabei geht es ganz vielen Menschen auch so.
 
In den letzen Wochen kam ich mehr und mehr in einen Strudel, der mich immer mehr in den Abgrund mitriss. Ich hatte Angst, dass ich immer tiefer und tiefer falle und da nicht mehr heraus komme - was für einen Augenblick auch so war. Viele Anteile kamen hervor, die sich unsicher fühlen, die nicht mehr wissen wie es weiter geht, die immer auf sich alleine gestellt waren und sich im Stich gelassen fühlen. Eine tiefe Angst in mir, kam zum Vorschein. Eine Angst, die Schritt für Schritt heilen darf, mit jedem liebevollen Atemzug etwas mehr. Andre Anteile wiederum fühlten sich so unendlich schuldig und haben die ganze Zeit eine schwere Last auf sich genommen. Eine Last, die sie nun gehen lassen durften und immer noch gehen lassen. Es sind grosse Anteile die da zum Vorschein kamen und die sehr viel Liebe und Zeit brauchen, ehe sie ganz zur Seele schmelzen.
 
Diese Zeiten, wenn viele dieser Anteile zum Vorschein kommen, sind – ich glaube für jeden – sehr herausfordernd. Ich war wirklich froh, dass ich so viel Unterstützung hatte. Unterstützung in Form von Atemerfahrungen, die ich aus dem Wohnzimmer (http://www.eelea.de/das-wohnzimmer.html) habe. Unterstützung auch in Form von einer Einzelsitzung die ich mir diese Woche noch gönne. Eine andere Unterstützung war und ist für mich auch meine Seele. Vielleicht erkenne ich diese Art von Unterstützung nicht immer gleich sofort, sondern ärgere mich erst darüber, was denn nun schon wieder los ist in meinem Leben. Doch eigentlich weiss ich ja, dass meine Seele es nur gut mit mir meint… und nach einiger Zeit erkenne ich das auch. Denn hinter jedem Gefühl – und ist es noch so schlimm – kann ich ihre Liebe spüren. Eine Liebe, der ich - nach diesem Sturm - ein klein wenig mehr vertrauen kann. Eine Liebe, die ich etwas mehr zulassen und mehr davon für mich annehmen kann. Und auch wenn ich nicht genau weiss, was meine Seele eigentlich ist, so fühle ich doch ihre Liebe die für mich da ist – in jedem Moment.
Doch manchmal fällt es mir immer noch schwer, Hilfe und Unterstützung anzunehmen. Sei es nun die Hilfe meiner Seele, oder auch Unterstützung in Form einer Einzelsitzung. Schnell kommt dann der Anteil zum Vorschein, der es sich nicht wert ist, diese Unterstützung anzunehmen, der immer noch glaubt, alles alleine schaffen zu müssen.
 
Erlebst du im Moment ebenfalls herausfordernden Zeiten und es fällt dir schwer, Hilfe anzunehmen? Gehörst du auch zu den Menschen die versuchen alles alleine auf die Reihe zu bekommen und die sich schwer damit tun, Hilfe und Unterstützung anzunehmen?

Wenn dem so ist, dann möchte ich dich einladen für einen Moment inne zu halten. Ich möchte dich einladen wirklich zu fühlen, ob es nicht liebevoller für dich ist, Hilfe und Unterstützung für dich anzunehmen. Du bist eingeladen zu fühlen, welche Form der Unterstützung du für dich annehmen möchtest.
 
Mitteilung
13.09.2011 10:36:36

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne fragen, ob mit der kostenlosen Atemerfahrung alles geklappt hat und ob ihr sie euch auch anhören könnt?
(Für mich ist das noch ganz neu und ich kenne mich mit der Technik nicht so gut aus, deshalb wäre ich über einige Rückmeldungen froh  )

Wenn ihr mir Bescheid geben möchte, könnt ihr das hier tun: 
maendlin@shinternet.ch


Wenn ihr sonst noch Fragen habt oder mir gerne etwas mitteilen möchtet, dürft ihr mir gerne eine E-mail schreiben:
maendlin@shinternet.ch

Liebe Grüsse und einen schönen Tag wünsche ich euch,
Nicole

Ablehnen und annehmen
17.08.2011 14:16:50
Bild:http://www.flickr.com/photos/58630849@N08/5704334803/
Mir ist aufgefallen, dass wir viel leichter geben können, als etwas anzunehmen. Oft fällt es uns schwer, sogar wenn wir krank sind, Kleinigkeiten von andern Menschen anzunehmen. Und wenn wir dann doch bereit sind, beispielsweise ein Brot anzunehmen, dann möchten wir es aber bezahlen. Komisch dass das so ist.
Doch eigentlich ist es verständlich, denn meistens haben wir von klein auf gelernt, dass wir etwas geben müssen, damit wir etwas erhalten – oder dass danach etwas von uns eingefordert wird. Selbst bei unseren Eltern haben wir oft – wenn auch unbewusst – etwas dafür getan, damit wir ihre Liebe und Zuneigung erhalten haben. Denn wenn wir unartig waren, dann haben wir sicherlich keine Liebe bekommen. Und so haben wir schon früh gelernt, was wir tun müssen – oder eben nicht – damit wir geliebt werden. 
Und nun sollen wir einfach so, mir nichts dir nichts die Liebe der Seele annehmen? Ohne etwas dafür zu tun? Ohne etwas geben zu müssen? Da kann ich verstehen, dass so einiges in uns aufschreit und sich weigert, die Liebe der Seele einfach anzunehmen.
Doch was machen wir mit diesen Anteilen? Denn sicherlich gibt es mehr als nur einen davon. Vor allem wenn wir davon ausgehen, dass wir schon mehr als einmal gelebt haben. Also was nun, wenn solch ein Anteil zum Vorschein kommt? Wie können wir mit ihm umgehen?
Zunächst einmal ist es wichtig, dass du dir bewusst machst, dass es ein Anteil ist, der die Liebe deiner Seele nicht annehmen kann. Du darfst diesen Anteil liebevoll wahrnehmen und ihn da sein lassen. Es sind sicherlich nicht die Anteile, die nach ein paar liebevollen Atemzügen schmelzen; es braucht schon etwas länger dafür, manchmal sogar Tage.
Es ist nicht nötig, dass du dich auf diesen Anteil fixierst. Sobald du ihn wahrgenommen hast, darfst du dich deinem Atem zuwenden. Du darfst ihn liebevoll beobachten, wie er in dich hinein strömt und wieder aus dir hinaus fliesst. Genau so wie ein kleiner Fluss, der gemächlich durch die Landschaft fliesst. Mit der Zeit lässt dein Atem diesen Anteil weicher werden und nach einiger Zeit kannst du die Liebe in deinem Atem wieder spüren und fliessen lassen.
Der Liebe in deinem Innern begegnen
13.08.2011 13:24:07
Foto:http://www.flickr.com/photos/messnerwirt/5020097394/
Ich hab mich an etwas Neues herangewagt und dabei ist eine Atemerfahrung entstanden, wo du der Liebe in deinem Innern begegnen kannst.
Diese Atemerfahrung ist kostenlos und du findest sie unter der Rubrik „kostenlose Atemerfahrung“. Sobald du dieses Feld anklickst, öffnet sie der Windows Media Player und du kannst dir die Atemerfahrung anhören.
Ich wünsche dir viel Freude damit!
Ein Lieblingsort zum Atmen
10.08.2011 18:50:49
Foto:http://www.flickr.com/photos/polarity/3527207387/
Hast du auch einen Lieblingsort, wo du gerne weich atmest? Wo du dich so richtig wohl fühlst und dich am besten halten lassen kannst?
Seit ich mit dem weichen atmen begonnen habe, war für mich immer klar, dass ich im Sitzen atme. So konnte ich den Halt am besten spüren, konnte mich am einfachsten sinken lassen und die Unterlage unter mir spüren. So kam es, dass das Sofa mein Lieblingsort zum Atmen wurde.
Seit einiger Zeit fühle ich mich jedoch nicht mehr so wohl dort – jedenfalls nicht mehr zum Atmen. Zunächst habe ich es gar nicht bemerkt, es war einfach nicht mehr so bequem wie früher.
Vielleicht liegt es auch daran, dass wir gerade Schulferien haben und ich deshalb im Wohnzimmer nicht genügend Raum für mich alleine habe. Jedenfalls zog ich mich neulich nach Oben ins Schlafzimmer zurück und hab mich aufs Bett gelegt.  Und siehe da: es ist der perfekte Ort für mich, um zu atmen…
Nun geniesse ich es auf dem Bett zu liegen – eine Katze ist meistens bei mir – die weiche Unterlage zu spüren und mich noch mehr halten zu lassen. (Ich hätte nie gedacht, dass ich mich im Liegen besser halten lassen kann als im Sitzen) Es tut gut, mal etwas Neues auszuprobieren. Es muss nicht immer eine neue Atem-Position sein. Es kann auch eine neue Ecke in deiner Wohnung sein, wo du dich momentan wohler fühlst und es dir dadurch leichter fällt, deine Energie fliessen zu lassen.
Wenn du Lust hast, dann darfst auch du einen neuen Ort zum Atmen ausprobieren… und beobachten, wie es dir dabei geht…
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